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Der spanische Ministerrat hat am Freitag das Gesetzvorhaben für die Garantie des einheitlichen Marktes beschossen. Ziel dieses Gesetzes ist die Vereinfachung der Lizenzerteilung und die Sicherung des freien Marktflusses von Gütern und Dienstleistungen innerhalb Spaniens.

Eckpfeiler des Gesetzes ist das System der Einheitslizenz, das bereits auf europäischer Ebene weitgehend existiert und bekannt ist. Dies bedeutet, dass künftig eine einmal in einer der Autonomen Regionen oder Gemeinden Spaniens erlangte Zulassung, Genehmigung, Lizenz oder Qualifizierung auch in andern Autonomen Regionen oder Gemeinden Gültigkeit hat.

Die Einführung dieses Systems wird laut Angeben der Regierung bei Unternehmen zu einer erheblichen Kostenreduzierung führen, da sich diese künftig nicht mehr wie bisher an siebzehn verschiedene autonome Behörden richten müssen um in Spanien tätig zu werden. Dieser Effekt soll sogar beachtliche Folgen auf das spanische BIP mit sich zeihen und zu einer Erhöhung desselben von 0,15 % bzw. 1,5 Milliarden Euro jährlich führen. – Autor: Julian Höhne