Neuigkeiten

Am 1. August 2014 hat die spanische Regierung beschlossen, dass Renteneinkünfte aus dem Ausland innerhalb eines bestimmten Zeitraums strafbefreit nacherklärt werden können. Diese Regelung betrifft in Spanien ansässige Personen, die eine Rente aus dem Ausland beziehen. Dabei kann es sich zum einen um ausländische Rentner, die in Spanien ansässig und damit steuerpflichtig sind, und zum anderen um ehemals ins Ausland emigriere und inzwischen zurückgekehrte spanische Rentner handeln. Binnen eines Zeitraums von sechs Monaten ab 1. Januar 2015 können Rentner ausländische,
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1.  Einleitung Der EuGH hat durch Urteil vom 03.09.2014 die im spanischen Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz enthaltene Ungleichbehandlung zwischen in Spanien Nichtansässigen (beschränkte Steuerpflicht) und Ansässigen (unbeschränkte Steuerpflicht) für europarechtswidrig erklärt. Mit diesem Urteil geht eine zwischen der Europäischen Kommission und dem Königreich Spanien seit Jahren bestehende Kontroverse über die Europarechtswidrigkeit der erwähnten Ungleichbehandlung zu Ende. In der Tat hat die Kommission das Königreich Spanien bereits im Jahre 2007 erstmalig informiert, dass es das spanische Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz für europarechtswidrig ansieht,
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Ab 2013 ist die Abgabe von manuell erstellten Einkommensteuererklärungen nun erstmals nicht mehr möglich. Außerdem wurde ab dem 1. Januar 2013 die Möglichkeit abgeschafft, Ausgaben für den Erwerb oder den Bau einer als Hauptwohnsitz genutzten Immobilie abzusetzen. Darüberhinaus sind erstmals Lottogewinne ab einer gewissen Höhe nicht mehr steuerbefreit. Die bedeutendste Änderung dürfte die Reform der Besteuerung von Einkommen aus Kapitalvermögen und von Gewinnen aus Veräußerungsgeschäften sein. Gewinne aus Veräußerungsgeschäften, die binnen weniger als einem Jahr generiert wurden, sind nun der
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Am 30. Juni endet die Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2013. Grundsätzlich ist jede in Spanien ansässige Person, die Einkünfte gleich welcher Art und aus welchem Land erzielt, verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Von diesem Grundsatz sind lediglich folgende Gruppen ausgenommen. 1. Steuerpflichtige, die ausschließlich Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (Lohn, Rente etc.) in Höhe von bis zu 22.000 € jährlich erzielen. In manchen Fällen kann die Grenze allerdings bei 11.200 € liegen. 2. Steuerpflichtige, die ausschließlich Einkünfte aus Kapitalvermögen (Dividenden,
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Das katalanische Parlament hat am 22. Januar 2014 mit dem Gesetz „Ley de medidas fiscales, administrativas, financieras y del sector público“ unter anderem die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer in Katalonien verabschiedet. Mit dieser Reform wurden vor allem die derzeit hohen Freibeträge und Steuerabzüge gesenkt. Die bislang geltenden hohen Freibeträge führten dazu, dass in den vergangenen Jahren nur 6,2% der Erben in Katalonien tatsächlich Erbschaftsteuer abführen mussten. Nach Berechnungen der Dirección General de Tributos de Cataluña soll sich nach der
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Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 12. Juni 2013 entschieden, dass die Nutzung einer spanischen Ferienimmobilie in Deutschland zu beträchtlichen Einkommensteuerforderungen führen kann, nämlich dann, wenn die Immobilie einer spanischen Kapitalgesellschaft gehört und deren Gesellschafter als Nutzende der Immobilie in Deutschland wohnen. Bis zum 1. Januar 2007 unterlagt in Spanien die sog. Sociedad Patrimonial (Vermögensverwaltende Gesellschaft) einer besonderen Besteuerung. Damals konnte zur Vermeidung hoher Steuern bei der Veräußerung von Immobilien in Spanien der Erwerb von Immobilien über eine spanische
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Katalonien erhöht die Grunderwerbsteuer von 8% auf 10% ab 1. August 2013 und hofft dadurch auf Mehreinnahmen i.H.v. 150 Millionen

Eine Entscheidung des Obersten Katalanischen Gerichtes vom Mai 2012 könnte zu Änderungen bei der Berechnung der Wertzuwachssteuer (Impuesto sobre el Incremento de Valor de los Terrenos de Naturaleza Urbana – auch bekannt unter dem Bezeichnung „plusvalía municipal“) führen. Interessant kann diese Entscheidung für diejenigen sein, die Grundeigentum mit Verlust oder jedenfalls geringen Gewinn veräußern. Die Plusvalía fällt in Spanien anlässlich jeder Verfügung von Rechten an Grundeigentum an und wird von der jeweiligen Gemeinde erhoben. Dabei ist unerheblich, ob der Verfügung
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Der spanische Ministerrat hat am Freitag das Gesetzvorhaben für die Garantie des einheitlichen Marktes beschossen. Ziel dieses Gesetzes ist die Vereinfachung der Lizenzerteilung und die Sicherung des freien Marktflusses von Gütern und Dienstleistungen innerhalb Spaniens. Eckpfeiler des Gesetzes ist das System der Einheitslizenz, das bereits auf europäischer Ebene weitgehend existiert und bekannt ist. Dies bedeutet, dass künftig eine einmal in einer der Autonomen Regionen oder Gemeinden Spaniens erlangte Zulassung, Genehmigung, Lizenz oder Qualifizierung auch in andern Autonomen Regionen oder Gemeinden
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