Immobilienrecht

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 12. Juni 2013 entschieden, dass die Nutzung einer spanischen Ferienimmobilie in Deutschland zu beträchtlichen Einkommensteuerforderungen führen kann, nämlich dann, wenn die Immobilie einer spanischen Kapitalgesellschaft gehört und deren Gesellschafter als Nutzende der Immobilie in Deutschland wohnen. Bis zum 1. Januar 2007 unterlagt in Spanien die sog. Sociedad Patrimonial (Vermögensverwaltende Gesellschaft) einer besonderen Besteuerung. Damals konnte zur Vermeidung hoher Steuern bei der Veräußerung von Immobilien in Spanien der Erwerb von Immobilien über eine spanische
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Katalonien erhöht die Grunderwerbsteuer von 8% auf 10% ab 1. August 2013 und hofft dadurch auf Mehreinnahmen i.H.v. 150 Millionen

Eine Entscheidung des Obersten Katalanischen Gerichtes vom Mai 2012 könnte zu Änderungen bei der Berechnung der Wertzuwachssteuer (Impuesto sobre el Incremento de Valor de los Terrenos de Naturaleza Urbana – auch bekannt unter dem Bezeichnung „plusvalía municipal“) führen. Interessant kann diese Entscheidung für diejenigen sein, die Grundeigentum mit Verlust oder jedenfalls geringen Gewinn veräußern. Die Plusvalía fällt in Spanien anlässlich jeder Verfügung von Rechten an Grundeigentum an und wird von der jeweiligen Gemeinde erhoben. Dabei ist unerheblich, ob der Verfügung
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